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In der Königlich privilegierte Schützen-Gilde Mühlberg/Elbe e.V. 1354
gibt es auch eine Gruppe Böllerschützen. Das Böllern ist in vielen Schützengilden eine
alte Tradition und häufig ist das Salutschießen der Böllerschützen Höhepunkt
verschiedener Veranstaltungen und Volksfeste.
Böllern nennt man das Schießen mit einem Hand- oder Standböller, oder einer Kanone,
nur zu dem Zweck, einen möglichst lauten Knall zu erzeugen. Treibmittel ist Schwarzpulver
und verdämmt wird der Böller mit einem Korken.
Die in unserer Gilde verwendeten Böller sind so genannte Standböller, da sie auf einer
Bodenplatte montiert sind und auf dem Boden senkrecht stehend abgefeuert werden. Die
Böller wurden 1998 in Zittau gegossen. Das Gussmodell wurde, dank der Unterstützung von
Michael Boege aus Bad Liebenwerda, in Gröditz erstellt. Vorlage war dabei eine Zeichnung
aus dem Eisenwerk Gröditz von 1857. Die Lafetten wurden in Eigenarbeit durch den
Böllerschützenmeister, Günter Raspe, erstellt und bestehen aus Eschenholz. Die Böller
haben das Kaliber 50mm und werden für jeden Schuss von Hand mit 150g Schwarzpulver
geladen, und anschließend mit einem 30g Korken verdämmt.
Die derzeit 9 Böllerschützen der KPSGM treten zu festlichen Gelegenheiten und zur Umrahmung von Veranstaltungen auf. Diesbezügliche Anfragen bitte an den Böllerschützenmeister der KPSGM:
Günter Raspe, Hag 39, 04924 Bad Liebenwerda, Telefon: 035341/14352.



Um einen möglichst perfekten Ablauf und eine den jeweiligen Kommandos entsprechende Schußfolge zu erreichen trainieren die Böllerschützen regelmäßig. Hier einige Bilder von den Vorbereitungen zum 1. Brandenburger Böllerschützentreffen. (zum Vergrößern anklicken)
... immer wieder ein spektakulärer Anblick. Frei nach dem Gruß der
Böllerschützen:
Mit Pulverdampf und Donnerknall !
>>> Und für alle Böllerfreunde gibt es
hier noch ein kleines Video <<<